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Erholung & Unterstützung: So klappt es mit den Hausaufgaben [Sponsored Post]

Erholung & Unterstützung: So klappt es mit den Hausaufgaben [Sponsored Post]
© Ramona Heim – Fotolia.com

In der Schule lernen Kinder fürs Leben. Denn dort wird nicht nur ihr Wissen erweitert, sondern ihnen wird überdies beigebracht, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und gewisse Aufgaben selbstständig zu erfüllen. Letzteres lernen Sie durch die Hausaufgaben. Jedoch ist das in der ersten Zeit nach der Einschulung nicht gerade einfach für die Kinder. Früher konnten sie den ganzen Tag spielen und herumtoben. Nun müssen sie sich erst in der Schule konzentrieren und dann zuhause bei den Hausaufgaben. Was können Sie tun, wenn Ihr Kind keine Lust auf seine Hausaufgaben hat?

Erholung ist wichtig

Kommt Ihr Kind aus der Schule nach Hause, gönnen Sie ihm als erstes eine Verschnaufpause. Am besten ist, Sie setzen sich gemeinsam mit ihm zum Essen hin und lassen es über seine Zeit in der Schule berichten. Dabei ist es ganz egal, ob es darum geht, mit welchen Kameraden es sich gut versteht oder es erzählt, was es Neues gelernt hat. Wichtig ist bloß, dass Ihr Kind sich von der Seele reden kann, was sie oder ihn beschäftigt. Ob es anschließend hinaus zum Spielen geht oder besser gleich mit den Hausaufgaben beginnt, ist abhängig von seiner Persönlichkeit. Manche Kinder sind nach einem langen Schultag und dem Stillsitzen voller Energie und müssen diese zunächst beim Rennen, Fahrradfahren oder Spielen loswerden. Überdies spielt dabei eine Rolle, welche Hobbys Ihr Kind hat und zu welcher Uhrzeit diese vielleicht stattfinden. Ist nur wenig Zeit zwischen Essen und Musikunterricht oder Fußballtraining, hat es oftmals wenig Sinn, das Kind noch zu den Hausaufgaben zu bewegen. Denn unter Zeitdruck kommt manchmal nichts Produktives heraus.

Bei anderen Kindern kann es jedoch sein, dass sie nach dem Spielen oder wenn sie von ihren Hobbys nach Hause kommen, keine Energie mehr für die Hausaufgaben haben. In diesem Fall ist es besser, diese vorher zu erledigen. Eventuell können Musikunterricht oder Sporttraining zeitlich verschoben werden, so dass mehr Zeit nach dem Essen bleibt.

Ihre Unterstützung zählt

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© Dan Race – Fotolia.com

Immer wieder kommt es vor, dass Schulkinder keine Lust auf ihre Hausaufgaben haben, weil die Menge angeblich zu groß sei. Dies können Sie überprüfen, indem Sie die Zeit kontrollieren, welche Ihr Kind für das Erledigen benötigt.

Der zeitliche Aufwand ist nämlich für die einzelnen Klassen genau festgelegt.

  1. Klasse: wenige Aufgaben, um die Erstklässler an diese Arbeiten zu gewöhnen
  2. Klasse: Aufwand darf nicht mehr als 30 Minuten betragen
  3. Klasse: bis zu 60 Minuten möglich
  4. Klasse: eine Hausaufgaben-Dauer von 1 Stunde ist normal

Haben Sie das Gefühl das Ihr Kind nicht trödelt, die Menge aber dennoch nicht in der entsprechenden Zeit schafft, dann sprechen Sie ruhig die Klassenleitung darauf an.

Auch beim Hausaufgabenmachen selbst, sollten Sie gerade Erstklässler unterstützen, insbesondere in moralischer Hinsicht. Erledigen sollte Ihr Kind seine Aufgaben schon selbst. Setzen Sie sich gemeinsam mit ihm an seinen Schreibtisch, zeigen Sie Interesse an dem, was es tut, loben Sie es für eine gute Arbeit und helfen Sie ihm, falls es Fragen hat. Kontrollieren Sie mit ihm sein Hausaufgabenheft, so wissen Sie beide, dass alle Aufgaben erledigt sind. Anschließend können Sie gemeinsam seine Büchertasche packen. Dies sollte in aller Ruhe geschehen, damit Ihr Kind für den kommenden Schultag alle Sachen beisammen hat. Für Ordnung und einen guten Überblick sollte der Schulranzen eine sinnvolle Fächereinteilung besitzen (gibt es beispielsweise hier). Dadurch können die Schüler zuhause und in der Schule leicht ihre Sachen finden. Das Üben eines solch organisierten Vorgehens ist grundsätzlich wichtig und kann ihm durch seine Verinnerlichung sein ganzes Leben weiterhelfen. Denn das unterstützt nicht nur beim Wiederfinden von Dingen, sondern erleichtert auch ein strukturiertes Vorgehen beim Lernen und Arbeiten.




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