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Impfen Pro und Contra – Ein kleiner Pieks – mehr nicht?

Mit der wunderschönsten Nachricht Mama oder Papa zu werden kommen auch viele andere Themen auf den Tisch. Eines davon ist die Impfthematik. Es gibt Befürworter aber auch Impfgegner. Wir werden in diesem Artikel beide Seite beleuchten. Die Entscheidung kann jeder nur alleine treffen.

Der Nutzen – Impfen Pro

Impfen ist wichtig, keine Frage. Es kann Leben retten. Es hat viele Krankheiten mit schwerwiegenden bis lebensgefährlichen Verläufen – gerade für Kinder – gebannt und ihnen ihren Schrecken genommen. Polio-, Pocken- und Tetanusfälle gibt es bei uns heute kaum noch – auch ein Verdienst des Impfens.

In vielen Entwicklungsländern sterben immer noch tausende Kinder, weil sie keine Impfung – beziehungsweise diese nicht rechtzeitig erhalten. Die armen Familien können es sich schlichtweg nicht leisten. Ein Grund mehr für eine Senkung des Preises dort zu plädieren, wie es zum Beispiel „Ärzte ohne Grenzen“ fordern.

Impfen Contra

Nichtsdestotrotz müssen bestimmte Fragen gestellt und umfassend beantwortet werden, damit sich Eltern möglichst selbst ein Bild machen können. Pro und contras sollten genau bestimmt und schließlich gegeneinander abgewogen werden. Denn Impfen kann auch schaden, so mehren sich die Studien, wonach Impfen etwa Allergien begünstigen oder auslösen kann, vor allem ein sehr frühes Impfen. Die Risikofaktoren sollten einfach bekannt sein, sowohl auf der Krankheitsseite wie auch auf der Impfreaktionsseite.

Früher etwa – vor 30-40 Jahre wurden Kinder in der BRD zum Bespiel erst geimpft, wenn sie mehrere Monate alt waren. Heute steht die erste Impfung bereits mit 7-8 Wochen an. Entsprechend den Empfehlungen der Impfkommission wird ein Kind bis zum 15. Lebensmonat im Extremfall ca. 30-mal geimpft. Das Problem hierbei: Eine frühe Impfung beeinflusst das noch nicht vollständig ausgebildete Immunsystem des Kindes, ohne dass man genau weiß, inwiefern.

Impfen Pro und Contra - Ein kleiner Pieks – mehr nicht?

Was passiert beim Impfen?

Abgetötete oder geschwächte Erreger wie Bakterien oder Viren, manchmal auch nur Teile von Erregern, werden dem kindlichen Körper zugeführt; in der Regel vom Arzt gespritzt. Das ist eine Sache. Beinahe wichtiger aber sind die Zusatzstoffe.

So sind in vielen Impfstoffen allergen wirkende Substanzen enthalten. Was sie im kindlichen Organismus auslösen (können) ist noch nicht wirklich erforscht. Unter Umständen kann es heftige Impfreaktionen geben: Von Hautausschlägen über Ohnmacht, Krampfanfälle, sehr hohes Fieber bis hin zu schwerer Atemnot. Weniger heftige Impfreaktionen treten immerhin bei jeder dreißigsten Impfung auf.

Video: Impfen – Spezifische und unspezifische Abwehr

Gott sei Dank sind bleibende Impfschäden sehr selten, aber es kommt vor. Eine Masernimpfung löst bei einem von einer Million Kindern eine Entzündung des Gehirns aus. Diese hat meist bleibende Hirnschäden oder den Tod zur Folge. So oder so ist es schwer, einen direkten Zusammenhang zwischen erfolgten Impfungen und Erkrankungen herzustellen.

Antworten auf die wichtigen Fragen „Wer wird wann gegen was und wie oft geimpft“ können nur Sie selbst beantworten. Risiko-Nutzen-Abwägung geht nur über entsprechende Informationen. Schließlich lassen Sie sich vor einer Operation ja auch ausführlich beraten. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte sich die Zeit nehmen und seine Empfehlung einzelfallabhängig aussprechen. Übrigens auch bei älteren Kindern: So nehmen inzwischen einige Mediziner wieder Abstand von der Empfehlung, junge Mädchen (9 – 14 Jahre) gegen Warzenviren (humane Papillomviren, HPV), die ggf. Gebärmutterhalskrebs begünstigen / auslösen können, zu impfen – obgleich einige Bedenken hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel bereits wieder ausgeräumt wurde.

In Deutschland besteht keine Impfpflicht.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gibt lediglich Empfehlungen für Schutzimpfungen heraus. Kritiker weisen seit Jahren darauf hin, dass einige Mitglieder der STIKO der Pharmaindustrie nahe seien – und direkten Einfluss auf entsprechende Einnahmen hätten. Und leider muss man sich auch immer fragen, wer welche Studien finanziert…

Bücher zum Thema: Impfen – ja oder nein?


Ganz ohne wird es wohl nicht gehen, viele Kitas oder Schulen bestehen auf einen – zumindest Basisimpfschutz, die Grundimmunisierung. Wichtig ist, dass das Kind wirklich gesund ist und nicht gerade mit einem akuten Infekt kämpft, was den Körper schwächt, wenn es geimpft werden soll. Wichtig ist eine umfassende Aufklärung – sorgfältige Abwägung – und dann eine individuelle Entscheidung.

Statistik: Impfquote von Schulanfängern

Impfen Pro und Contra - Ein kleiner Pieks – mehr nicht?
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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