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Fasching – das Fest des Verkleidens

Zwischen dem 04. und 10. Februar ist Fasching und jedes Jahr vielerorts der Teufel los. Nun gut, nicht unbedingt der Teufel, sondern auch der Cowboy, die Fee, der Pirat und und und. Zur Faschings- oder auch Karnevalszeit gibt es verschiedene Feiermöglichkeiten und Traditionen. In den Narrenhochburgen tummeln sich zu dieser Zeit kostümierte Menschen in den Straßen und laden mit ihren „Helau!“ und „Alaaf!“ Rufen zum Mitmachen ein.

Fasching – als was soll ich gehen?

…fragen sich in dieser Zeit viele Kinder – und Eltern zerbrechen sich den Kopf. Ist das Ok? Gehen nicht alle als dieses oder jenes? Ist das schlimm? Muss es nicht etwas Besonderes sein? – Nein, keinen Menschen stört es, wenn vier Prinzessinnen und sieben Polizisten durch die Gänge hüpfen. Individuell muss nicht sein, kann es aber. Je nach Gusto.

Wer Spaß am Basteln und Nähen hat, kann sich voll austoben, andere beschränken sich auf Einfaches (ich selbst hab mal das alleesüßeste Kostüm in Form eines weißen Laken-Gespenstes mit kohlrabenschwarzen Augen gesehen), wieder andere bestellen einfach etwas Fertiges. Hauptsache, das Kind fühlt sich wohl. Ideen für Tiermasken findet ihr hier.

Was wird gefeiert?

Das fröhliche, bunte Treiben macht auch vor dem Schultor nicht halt. Buchstäblich jedes Kind weiß, was an Fasching los ist. Dass man sich verkleidet, Süßigkeiten isst und die Musik ist auch nicht fern. Doch was genau wird da eigentlich gefeiert?

Jedes Jahr wird sieben Wochen vor den Osterfeiertagen mehrere Tage lang geschlemmt und gejauchzt. Diese Zeit steht in Beziehung zur Fastenzeit vor Ostern: „Carne vale“ (lat.) bedeutet übersetzt so viel wie „Fleisch ade“, in der Fastenzeit wird traditionell auf vieles verzichtet. Katholische Christen verzichten auf Fleisch und Alkoholisches. Also genießen alle vor dem Beginn dieser noch einmal nach Herzenslust das gute Essen und gewisse Getränke.

Fleisch, Fett und Eier – guten Appetit

Ein Brauchtum der Fastnacht sind der Verzehr bestimmter Gerichte, vornehmlich solche, die Zutaten enthalten, welche während der Fastenzeit nicht erlaubt sind: Fleisch, auch Eier und Fett. (Daher auch in einigen Ländern „der fette Dienstag“). Das Fettige meint zum Einen fettreiche Speisen wie Schweinefleisch und Speck zum Beispiel, zum Anderen aber auch auf in Fett ausgebackenes Gebäck: Krapfen etwa sind sogar international in verschiedenen Varianten zu finden. Na, welches Kind kann da widerstehen?!

Fasching Fotowettbewerb auf grundschulen.net

Macht mit bei unserem Fasching Fotowettbewerb 2016. Schickt uns ein Foto zur 5. Jahreszeit! Wie seht ihr sie oder als was geht euer Kind zur Faschingsfeier oder…?

Teilnahmebedingungen

Veranstalter des Wettbewerbes ist das GrundschulenNet Portal. Die bereitgestellten Daten werden lediglich für den Versand des Gewinnes verwendet. Fragen, Anregungen und Beschwerden sind daher ausschließlich an das GrundschulenNet Portal unter aktion@grundschulen.net zu richten.


Der Wettbewerb startet am 02.02.2016 und endet am 29.02.2016 um 23:59 Uhr.


Eine Teilnahme am Fotowettbewerb ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Teilnahmebedingungen möglich. Mit der Teilnahme am Fotowettbewerb erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an.

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die ein Bild knipsen und dieses an uns schicken können. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des GrundschulenNet Portal sowie deren Angehörige.

Teilnahme

Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss ein Foto passend zum Thema „Fasching“ an aktion@grundschulen.net gesendet werden. Dazu sollte ein kurzer Text verfasst werden mit dem Namen des Teilnehmers, seiner Adresse und eine Beschreibung zum Foto. Aus allen Einsendungen wird dann per Los der Gewinner ermittelt. Alle Einsendungen werden auf grundschulen.net veröffentlicht.

Gewinne

Verlost wird ein tolles Überraschungspaket.

Datenschutz

Die Adressdaten der Gewinner werden ausschließlich zum Versand des Gewinners genutzt. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben oder für Werbezwecke genutzt.

Ideen gibt es viele

Ob Narrenruf oder Büttenrede – ein Fest für die Kinder ist es allemal. Farben, Süßes und das Aussetzen so mancher Regel wirken mancherorts wie ein wahr gewordener Kindertraum. Lassen Sie doch zur Abwechslung mal die Kleinen eine Rede halten. Till Eulenspiegel wird sich auf die Schenkel klopfen. Oder die Kids denken sich einen eigenen Narrenruf aus, backen ihren eigenen Kuchen oder kochen ein verrücktes Gericht; der Kreativität sind – auch jenseits der Kostümierung – keine Grenzen gesetzt.

Die kostümierte Ausgelassenheit ist übrigens per se von Donnerstag bis Faschingsdienstag zu allerorts finden (Hartgesottene starten bereits am 11.11. um 11.11 Uhr); am Aschermittwoch ist dann alles vorbei. Bis zum nächsten Jahr …

PS: Jetzt ein wenig Geschichte – Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert. In früherer Zeit war der Karneval, zum Beispiel in Venedig, die einzige Möglichkeit für die Bürger beziehungsweise Untertanen, den Oberen mal ungestraft – weil kostümiert – ihre Meinung zu sagen.




Barbara

Berlinerin, Wahlpotsdamerin, Mutter eines Sohnes studierte Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, selbstständige Werbetexterin, Autorin der Papa App, mehrere Berlinromane und Fachbücher, - neugierig, kritisch, schokoladenaffin.

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