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5 Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest

Weihnachten ist mit vielen Traditionen verbunden. Leider sind einige davon ziemliche Umweltsünden. Mengen an Geschenkpapier, Essensverschwendung, das Wegschmeißen vom Tannenbaum,… Dabei ist es ganz einfach, an Weihnachten auf umweltschonendere Varianten für ein nachhaltiges Weihnachtsfest umzusteigen.

Tipp 1: Einen fairen Tannenbaum kaufen oder mieten

Ein Tannenbaum darf beim Weihnachtsfest nicht fehlen. Heutzutage kann der Weihnachtsbaum auch gemietet, statt gekauft werden. So werden sie nach dem Fest wieder eingepflanzt und nicht weggeschmissen. Außerdem kann bei der Auswahl des Weihnachtsbaums darauf geachtet werden, wo er herkommt. Ein importierter Tannenbaum aus einem anderen Land hat durch den langen Weg einen entsprechend höheren ökologischen Fußabdruck. Siegel wie Bioland, FSC oder PEFC garantieren einen nachhaltigen Baum. Erkundigen Sie sich wenn möglich auch nach den Umständen wie den Arbeitsbedingungen von Ihrem Weihnachtsbaum. Weihnachtsbäume, die aus Samen aus Georgien stammen, haben oft eine Geschichte von lebensgefährlichen Bedingungen und schlechter Bezahlung hinter sich.

Tipp 2: Geschenkpapier-Alternativen nutzen

8.000 Tonnen. So viel Geschenkpapier verbraucht Deutschland schätzungsweise zu Weihnachten. Das ergaben überschlägige Hochrechnungen. Um dieser Verschwendung entgegen zu wirken, können Sie Ihre Geschenke mit den folgenden Alternativen einwickeln. So bleibt das Geschenk trotzdem noch eine Überraschung und den Grundschulkindern wird der Spaß des Geschenke-Aufreißens nicht genommen.

  • Packpapier
  • aufbewahrtes und recyceltes Geschenkpapier aus den Vorjahren
  • Körbe
  • Kisten
  • Tüten
  • Baumwolltaschen
  • Stoff

Tipp 3: Dekoration aus der Natur

Der Lametta-Trend hat sich langsam gelegt. Es gibt aber immer noch viel Plastik unter den Dekorationsgegenständen. Schmücken Sie statt mit Plastikkugeln lieber mit Orangenscheiben, Zimtstangen oder Tannennadeln – Ein Waldspaziergang mit der Familie auf der Suche nach Dekoration kann viel Spaß bringen.

Tipp 4: Energiesparende Beleuchtung

„Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…“ Wie das alte Weihnachtslied schon sagt darf schöne Beleuchtung am Weihnachtsfest nicht fehlen. Statt batteriebetriebenen Lichterketten können Sie energiesparende LED-Lichterketten nutzen. Schalten Sie den Baum aus, wenn gerade keiner im Raum ist, um Strom zu sparen.

Kerzen gehören zum besinnlichen Weihnachtsfest natürlich auch dazu. Auch hier gibt es umweltfreundliche und umweltschädliche Varianten. In einigen Kerzen steckt nämlich Paraffin, ein Abfallprodukt aus der Erdölindustrie. Auch Kerzen aus tierischen oder pflanzlichen Fetten wie Palmöl schaden der Umwelt. Eine gute Alternative dazu wären zum Beispiel Bienenwachskerzen vom lokalen Imker.

Tipp 5: Bio-Weihnachtsessen

Weihnachtsente, Gänsebraten, Fondue… Welches klassische Weihnachtsgericht es auch sein mag, achten Sie auf Bio-Siegel. Plätzchen selber zu backen macht nicht nur mehr Spaß als sie im Supermarkt zu kaufen, sondern spart auch Verpackungsmüll und Geld.

Mehr Tipps für einen nachhaltigen Familienalltag finden Sie hier: Nachhaltigkeit – Wie kann ich meinem Kind eine gute Zukunft ermöglichen?

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